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Ansouis

Ansouis ist seit Juni 1999 mit dem Gütesiegel „die schönsten Dörfer Frankreichs“ ausgezeichnet.



Lassen Sie den Zufall Ihre Schritte durch die kleinen Sträßchen und Pflastergassen lenken; der provenzalische Stil des Dorfs wird Sie verzaubern. Der Reichtum seines architektonischen Erbes lässt auch Raum für die Kultur, für zwei Museen mit eher ungewöhnlichen Ausrichtungen sowie für das möblierte und bewohnte Schloss. 
Vielleicht finden Sie ja die Zeit, den als einen der besten Handwerker Frankreichs ausgezeichneten Krippenmacher zu besuchen und seinen Beruf kennenzulernen.

Gut zu wissen: 
Filme, die hier gedreht wurden: „Jean de Florette“ und „Manons Rache“ von Claude Berri (1986). Szenen: Predigt, Weihnachtsmesse, Manons Hochzeit. 
 
Das ganze Jahr über findet jeden Sonntagvormittag ein kleiner Markt vor dem touristischen Infopunkt statt.

1 Das Schloss - www.chateauansouis.fr 
 
Das auf einem Felsvorsprung im Tal von Aigues erbaute Ansouis war ein besonders gut gelegener Beobachtungsposten. Im Mittelalter besaß der Ort die Form eines Vierecks mit einem zentralen Wohn- und Wehrturm, umgeben von vier Ecktürmen, und war eine bedeutende Festungsanlage. Zu dieser Zeit gehörte Ansouis zum Haus Forqualquier, dessen Lehnsherrschaft bis zum Jahre 1178 andauerte. Anschließend wechselte das Lehen zum Haus Sabran. 
So gingen die Jahre über Ansouis hinweg bis zum Jahr 1285, in dem Elzéar de Sabran zur Welt kam. Mit 14 Jahren vermählte ihn König Karl II. von Sizilien mit Delphine von Signe, reiche Erbin und letzte Nachfolgerin der Vicomtes von Marseille. Erst im 17. Jahrhundert wurde es wieder friedlich in der Provence und das Schloss wandelte sich nach und nach von einer Festung in einen Ort des Vergnügens. 
Der Herzog und die Herzogin von Sabran-Pontevès übernahmen das Schloss 1936 und arbeiteten unaufhörlich daran, es in seine alte Pracht zurückzuversetzen. 2008 bekam das Schloss wiederum neue Besitzer, Monsieur und Madame Rousset-Rouvière, die die Restaurierungsarbeiten entschlossen weiterführen und das Schloss gleichzeitig für interessierte Besucher zugänglich machen.

2 St. Martinskirche 
 
Das aktuelle Gebäude ist in Ermangelung von Textquellen schwer zu datieren, aber es wurde wahrscheinlich Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Das Kirchenschiff mit drei Buchten besitzt ein querlaufendes, gebrochenes Tonnengewölbe. Der Raum wird durch die viereckige Apsis ergänzt, die von zwei Kleinapsiden umrahmt wird. Bildhauerische Elemente und mit geometrischen und pflanzlichen Motiven verzierte Oberlichter fallen ins Auge; Sockel mit Menschen- und Tierköpfen wurden anscheinend beim Bau wiederverwendet. Die zu einer Zeit gebaute Kirche, als das Dorf seinen Bevölkerungshochstand hatte, wurde später nie vergrößert und nur in Details abgeändert. 
 
3 Der Balkon 
 
Von der Barri-Mauer hat man einen erhabenen Ausblick über den Luberon und das Tal von Lourmarin bis Cucuron, wie auch zum Durchbruch zur Durance bei Villelaure.

4 Haus der Konsuln 
 
Dieses Gebäude war im 15. und 16. Jahrhundert der Sitz des Gemeinderats. Es steht an der Ecke zwischen der Rue Grande und der Rue du Château auf einem großen Grundstück und zeichnet sich durch Verzierungen an der Fassade aus; die erste Etage ist gekrönt von Schnurelementen und trägt einen Nischenwinkel mit Baldachin. Der untere Teil besitzt gewölbte Öffnungen, überragt von Zierelementen, von denen eines an ein Schaufenster eines Verkaufsstands denken lässt. Tatsächlich beherbergte das Erdgeschoss Getreidebehälter, einen Ofen sowie Fleisch- und Fischregale, die im Falle einer Belagerung die innerhalb der Schlossmauern Zuflucht suchenden Dorfbewohner mit Vorräten versorgten. 
 
5 Das große Tor 
 
Im heutigen öffentlichen Straßennetz ist nur der Platz erhalten, auf dem es einmal stand. Das 1951 durch die Gemeinde wieder angebrachte Kreuz aus Schmiedeeisen weist auf den alten Zugang zum Dorf hin. Der heute genutzte treppenartige Zugangsweg wurde später westlich vom alten Zugang hinzugefügt. Er lehnt sich an die Nordseite des Turms an.

6 Das kleine Tor 
 
Das kleine Tor ist der einzige noch vorhandene der drei Durchgänge ins Innere des zweiten Befestigungswalls und öffnet sich zur südlichen Kurtine hin. Es wurde stark abgeändert und zeigt an seiner Fassade einen modifizierten Segmentbogen und drei Träger mit drei Vorsprüngen (ehemalige Pechnasenkränze? ). 
 
7 Tubet Royal 
 
Die Fassade dieses Hauses trägt die Inschrift „AV/TVBET ROYAL“, was damals eine Schenke bezeichnete. Es stammt wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert.

8 Der Belfried 
 
Der Gemeinderat von Ansouis versammelte sich von 1540 an im Haus der Bruderschaft des Heiligen Geistes. Nach der Auflösung der Bruderschaft wurde das Haus dem Gemeindebesitz zugeschlagen und zum Rathaus und Ofenhaus umgewandelt. Man setzte einen Glockenturm darauf, gekrönt von einem mit einer Uhr versehenen schmiedeeisernen Kampanile, der wahrscheinlich gegen Ende des 16. Jahrhunderts oder zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet wurde. Das Rathaus wurde irgendwann zwischen 1793 und 1836 durch das ehemalige Bürgermeisteramt ersetzt. 
 
9 Erster und zweiter Befestigungswall 
Der Wall besteht aus einer zwei Meter dicken Kurtine und ist nur noch auf der südlichen Vorderseite erhalten. Alle zwei Meter ist er von Schießscharten für Bogenschützen unterbrochen. Er könnte Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut worden sein und besaß einen einzigen Turm, der sich an der Stelle des heutigen Schlosstors befand. Das Schloss besitzt einen kleinen Eckturm an der Stirnseite und runde Schießscharten. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde der zweite Befestigungswall an das Schloss herangeführt und dient ihm heute noch als Begrenzung. Deren Reste wurden zusammen mit dem Schloss 1948 unter Denkmalschutz gestellt.

10 Der Krippenmacher 
In der Rue du Petit Portail stellt Daniel Galli, der 2004 als bester Handwerker Frankreichs ausgezeichnet wurde, Krippen und Krippenfiguren her und empfängt Sie in seiner Werkstatt. Tel.: 04 90 09 87 54 
 
11 Place des Hôtes 
 
Dieser kleine, für die Dörfer des Luberon typische Platz beherbergt ein Café, einen Tabak-Presse-Kiosk und andere Geschäfte und lädt seine Besucher auf ein Glas in der Sonne ein. 
 
12 Place Saint Elzéar 
 
Benannt nach Elzéar de Sabran, der 1285 im Luberon geboren wurde und später Delphine (Dauphine) de Signe heiratete, die sich dazu bestimmt sah, in ein Kloster einzutreten. Sie führten ihr Eheleben in Askese und Keuschheit. Elzéar starb am 27. September 1325, seine sterblichen Überreste wurden nach Apt überführt und in der Kirche der Cordeliers bestattet. Am 13. August 1369 wurde er von Papst Urban V. heiliggesprochen. Nach dem Tod ihres Ehegatten gelobte Delphine, in Armut zu leben, und zog sich für einige Jahre nach Cabrières d'Aigues zurück, bevor sie in vollkommener Mittellosigkeit in Apt starb. Die Kirche sprach sie selig, aber für das Volk war sie eine Heilige. Diese Inbrunst des Volkes ist über die Jahrhunderte erhalten geblieben; Ansouis begeht noch heute im September das Fest der Heiligen.

13 Geschäfte und Dienstleister 
 
Konditorei, Kiosk, Bar, Restaurants, Rathaus, Post, Lebensmittelladen ... 
 
14 Das Musée Extraordinaire von Georges Mazoyer 
 
Dieses Museum wird Sie mit seinem herzlichen Empfang überraschen, sowie mit seinem provenzalischen Gebäude, seinen monumentalen Skulpturen vor dem Eingang und seiner Inneneinrichtung, die sowohl künstlerische (Malereien, Töpferkunst, Buntglasfenster) als auch lehrreiche (Fossiliensammlung, Muscheln, Mobiliar) Aspekte aufweist. 
 
15 Weinbau-Museum „Château Turcan“ 
 
Es zeigt über 3000 Werkzeuge und Materialien aus Weinbau und Küferei, manche davon einzigartig, eine der ältesten Keltern (18. Jhdt.), Objekte der Önologie (Labor aus dem Jahr 1900) und des Weinbaus von damals und heute.

*15: Das Weinbau-Museum befindet sich 2 km entfernt von Ansouis in Richtung Pertuis. 
 
16 Die Kunst des Eismachens  
 
Art Glacier ist ein einzigartiger Ort, der Ihnen mehr als 60 verschiedene Sorten Eis und Sorbet anbietet. Alle sind hausgemacht: Welche Sorten wählen Sie?

 
Weitere Informationen: 
Fragen Sie auch nach der Infobroschüre „Ansouis à la Belle Époque“, der von Ansouis Patrimoine zusammengestellt wurde. 
 
Ansouis ist eine Gemeinde im Regionalen Naturpark Luberon. 
 
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Le Château d'Ansouis
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