Les Taillades: Stärke und Beschaulichkeit

Les Taillades ist eine über den „Steinen“ entstandene Siedlung. Hoch oben thront das historische Dorf und mit seiner Kirche auf den Überresten von Kalksteinbrüchen.

84300, Taillades

Seite aktualisiert am 15/11/2023

Das Dorf Les Taillades wurde am Fuße des westlichen Endes des Luberon angelegt. 
Zwei felsige Landzungen dominieren das Dorf (mit Kirche und Dorfturm) und bieten einen außergewöhnlichen Blick auf die Steinbrüche, den Luberon und die Ebene (von Cavaillon bis zum Mont Ventoux!). 

Oben thronen das historische Dorf und seine Kirche aus dem 18. Jahrhundert auf den Überresten von Kalksteinbrüchen. 

Wenn Sie das alte Dorf betreten, können Sie das „Morvellous“ entdecken, eine Darstellung des heiligen Véran als aus dem Felsen gehauene Sühnefigur. 

Der der zu einem „Theater“ gewordene Steinbruch zeugt von einer Vergangenheit, in der die Einwohner von Les Taillades vom Stein lebten (vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts). Nach dieser Zeit dehnte sich das Dorf in Richtung der Ebene und des Carpentras-Kanals aus, was ihm neue Perspektiven eröffnete. 

Die Gewinnung der Steine wurde so ausgeführt, dass der Zugangsweg oben im Dorf erhalten blieb und gleichzeitig das Verteidigungssystem gestärkt wurde. Dieser Steinbruch im Herzen des alten Dorfes ist zum Théâtre des Carrières geworden, wo jeden Sommer zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. 

In der St.-Gens-Kapelle, die lediglich an bestimmten Tagen des Jahres geöffnet ist, sind Steinmetzwerkzeuge ausgestellt. 

Ganz unten liegt der Carpentras-Kanal mit der prächtigen Saint-Pierre-Mühle aus dem Jahr 1859. Damals baute man die Färberröte an, eine Pflanze mit einem leuchtend roten Farbstoff. Von 1874 bis 1881 war sie eine Getreidemühle und seit 1981 gehört sie der Gemeinde Les Taillades. 

Ihr imposantes Mühlrad, das größte in der Vaucluse, besteht aus 24 Schaufeln. Es spiegelt sich im alten, von einer Gasse hundertjähriger Platanen von großer Schönheit gesäumten Kanal. 

Drei an der Mühle angebrachte Infotafeln erläutern die Geschichte der Mühle und des Kanals. 

Der Name des Dorfs und die Nutzung der Steinbrüche 

Er kommt entweder vom Behauen der Steine oder aus dem lateinischen „Tailladae“, was „Dorf auf einem Felsen“ bedeutet. Die Steinbrüche wurden in einen schönen gelben Kalkstein gegraben. Ihre Nutzung hielt die Dorfbewohner am Leben (vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts) und gab dem Dorf im 19. Jhdt. sein heutiges Aussehen. Die Nutzung endete gegen 1925. Im Jahr 1873 zählte man noch 12 Steinbrüche im Dorf und in seiner Umgebung. 

Praktische Informationen über Les Taillades: Stärke und Beschaulichkeit

Öffnungszeiten und Zeiträume

Ganzjährig, täglich.

Preis

Freier Zugang.

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