
Am Fuße der Monts de Vaucluse gelegen, vereint Cabrières d’Avignon auf harmonische Weise historisches Erbe, Garrigue-Landschaften und provenzalische Lebensfreude. Zwischen der kultivierten Provence mit Obstgärten und Weinbergen und der wilden Provence mit Trockensteinmauern und Zedernwäldern bietet das Dorf eine authentische und beruhigende Umgebung, typisch für den Regionalen Naturpark Luberon.
In den von goldfarbenen Steinhäusern gesäumten Gassen erzählen Trockensteinmauern, Bories und Aiguiers (alte Zisternen) die Geschichte eines engen Zusammenspiels zwischen Mensch und Natur. Dieses ruhige Dorf, das sich zu den Hügeln und Düften der Garrigue hin öffnet, verkörpert die provenzalische Lebensart in ihrer reinsten Form.

4 gute Gründe, Cabrières d’Avignon zu besuchen
Zwischen kultivierter Ebene und duftender Garrigue offenbart Cabrières d’Avignon die ganze Seele der Luberon-Dörfer. Am Fuße der Monts de Vaucluse gelegen, zeigt es zwei Gesichter: das einer sanften, kultivierten Provence in der Calavon-Ebene mit ihren Obstgärten und Olivenhainen, und das einer wilden Provence mit ausgedehnten Garrigues, Bories und Trockensteinmauern.
Sein Schloss, dessen Ursprünge vermutlich bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen, überragt die goldfarbenen Steinhäuser und die ruhigen Gassen. Geprägt von der tragischen Episode des Massakers an den Waldensern im Jahr 1545, hat das Dorf seine Authentizität bewahrt und ist zu neuem Leben erwacht. Heute zeichnet sich Cabrières d’Avignon durch sein Trockenstein-Erbe aus – ein seltenes Zeugnis des alten Handwerks, das die Landschaften des Luberon noch immer prägt.



Die Landschaft von Cabrières d’Avignon verdankt ihre Einzigartigkeit der allgegenwärtigen Trockensteinarchitektur – einem Zeugnis alten Handwerks, das bis heute die Identität des Dorfes prägt.
Zwischen der Calavon-Ebene und den Hängen der Monts de Vaucluse entfaltet Cabrières seine ganze Vielfalt: Auf der einen Seite bilden Obstgärten, Olivenhaine und Weinberge die kultivierte Provence, auf der anderen Seite beherbergt die duftende Garrigue Bories, Aiguiers und in den Fels gehauene Bienenmauern - Zeugnisse einer alten landwirtschaftlichen und pastoralen Tätigkeit.
Beim Spaziergang durch die ruhigen Gassen entdeckt man ein bemerkenswertes bauliches Erbe: das mittelalterliche Schloss der Familie Adhémar, goldfarbene Steinhäuser und Spuren der Geschichte der Waldenser, die den Ort nachhaltig geprägt haben. Die Wanderwege rund um das Dorf führen entlang von Trockenmauern und Terrassen und bieten herrliche Ausblicke auf den Luberon.
Am Fuße der Monts de Vaucluse gelegen, bietet Cabrières d’Avignon einen Panoramablick über die Calavon-Ebene und die umliegenden Hügel. Zwischen Stein, Natur und Erinnerung verkörpert das Dorf den Geist des Luberon – authentisch und zeitlos.



Hinter seiner schlichten Erscheinung verbirgt Cabrières-d’Avignon ein reiches kulturelles Erbe
Beim Spaziergang durch die ruhigen Gassen oder auf dem Weg in die oberen Teile des Dorfes entdeckt man nach und nach Spuren einer geschichtsträchtigen Vergangenheit. Das mittelalterliche Schloss, das über die Ebene hinausragt, zeugt von der Verteidigungsrolle Cabrières’ und den tragischen Ereignissen des 16. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Massaker an den Waldensern. Jeder Stein scheint noch die Erinnerung an jene Zeit zu bewahren.
Weiter nördlich schlängelt sich die berühmte Pestmauer durch die Hügel. Sie wurde 1720 errichtet, um das Comtat Venaissin vor der aus Marseille kommenden Epidemie zu schützen. Diese mehrere Kilometer lange Trockensteinmauer ist heute ein beliebtes Wanderziel. Sie verbindet Cabrières-d’Avignon mit Lagnes und bietet einen Weg, auf dem sich Natur und Geschichte begegnen.
Ganz in der Nähe erstreckt sich der Zedernwald, der Ende des 19. Jahrhunderts aus Samen des Hohen Atlas gepflanzt wurde. Er spendet wohltuenden Schatten über mehrere Hektar. Als wahres Refugium der Frische lädt er zu Spaziergängen, Picknicks und Momenten der Ruhe in einer von Harzduft erfüllten Atmosphäre ein.
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Als starkes Symbol der Geschichte von Cabrières-d’Avignon durchquert die Pestmauer die Hügel des Dorfes und zeugt von einem prägenden Kapitel der Provence im 18. Jahrhundert. Sie wurde 1720 während der verheerenden Epidemie, die aus Marseille kam, errichtet, um das Comtat Venaissin vor der Ausbreitung der Seuche zu schützen. Auf fast 27 km erstreckte sie sich von Monieux bis Lagnes, und mehrere Kilometer sind in Cabrières noch heute gut erhalten.
Wer dem Wanderweg entlang der Pestmauer folgt, entdeckt eine typische Landschaft der Monts de Vaucluse mit duftender Garrigue, Trockensteinmauern und weiten Ausblicken auf den Luberon. Dieser kulturhistorische Weg, zugleich bewegend und beruhigend, regt zum Nachdenken über die Erfindungsgabe und Widerstandskraft der Menschen in Zeiten großer Prüfungen an – und bietet eine einzigartige Verbindung von Geschichte und Natur der Provence.
❤ Tipp
Zwischen Geschichte und Natur ist die Pestmauer eines der Wahrzeichen von Cabrières-d’Avignon. Auf dem markierten Weg wandert man zwischen Trockensteinmauern und majestätischen Zedern, die den Pfad säumen, und genießt dabei einen herrlichen Blick auf den Luberon. Nur wenige Schritte vom Dorf entfernt bietet der Zedernwald eine erfrischende Oase – ideal für einen Spaziergang oder ein Picknick in ruhiger, duftender Atmosphäre.


Der Zedernwald von Cabrières-d’Avignon, der Ende des 19. Jahrhunderts aus Samen des Hohen Atlas in Marokko gepflanzt wurde, ist eines der bekanntesten Naturgebiete des Luberon. Dieses bemerkenswerte Waldgebiet erstreckt sich über mehrere Hektar und bietet eine erfrischende Zuflucht unter dem majestätischen Blätterdach jahrhundertealter Zedern.
Zahlreiche markierte Wanderwege laden dazu ein, diesen einzigartigen Wald zu entdecken - ideal zum Spazierengehen, Laufen oder einfach zum Entspannen. Informationstafeln entlang der Wege erzählen die Geschichte der Pflanzung und zeigen die reiche Biodiversität des Gebiets. Es gibt auch Picknickplätze und Aussichtspunkte mit spektakulärem Blick über das Calavon-Tal und den Mont Ventoux.
Das ganze Jahr über zugänglich, ist der Zedernwald ein wahrer Ort der Ruhe, wo Harzduft, das Zirpen der Zikaden und wohltuender Schatten zu einem naturnahen Ausflug mit Familie oder Freunden einladen.


Ab Cabrières-d’Avignon führt diese 6,1 km lange Rundtour zur Entdeckung des Zedernwaldes und der Pestmauer - zwei symbolträchtige Orte des Luberon. Die Route ist leicht und gut zugänglich, sie wechselt zwischen schattigen Waldwegen und Pfaden durch die Garrigue und führt durch eine Landschaft voller Geschichte.
Gleich zu Beginn erreicht der Weg den Zedernwald von Cabrières, der im 19. Jahrhundert gepflanzt wurde. Die majestätischen Atlas-Zedern spenden angenehmen Schatten und schaffen eine ruhige Atmosphäre – ideal für einen Sommerausflug. In diesem mediterranen Wald leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wie Steineichen, Aleppo-Kiefern oder der Buntspecht, der durch sein rhythmisches Klopfen an den Baumstämmen auffällt.
Die Wanderung führt weiter zur Pestmauer, einem beeindruckenden Trockensteinbauwerk, das 1721 errichtet wurde, um den Comtat Venaissin vor der aus Marseille eingeschleppten Epidemie zu schützen. Entlang der restaurierten Mauer entdeckt man kleine Unterstände, Wachtürme und Gehege – stille Zeugen der wichtigen Rolle dieser Schutzbarriere in der Geschichte der Provence.
Zwischen Garrigue-Landschaften, Zedernwald und historischem Erbe bietet diese zweistündige Wanderung in Cabrières-d’Avignon ein unvergessliches Natur- und Kulturerlebnis im Herzen des Luberon.
Die Wanderung „Von der Zedernwald zur Pestmauer“ ist das ganze Jahr über möglich. Die schönsten Jahreszeiten sind Frühling und Herbst, wenn das Licht weich und die Temperaturen angenehm sind. Im
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