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Lage: Luberon, Vaucluse (84), Provence-Alpes-Côte d’Azur
Auszeichnung: hoch gelegenes Dorf, ausgezeichnet als eines der schönsten Dörfer Frankreichs
Empfohlene Besuchszeit: Planen Sie 2 bis 4 Stunden für das historische Zentrum ein. Für einen zusätzlichen Besuch der Abtei von Sénanque oder des Village des Bories empfiehlt sich ein ganzer Tag.
Wochenmarkt in Gordes: jeden Dienstagvormittag im Dorfzentrum. Im Sommer erleichtert eine frühe Ankunft die Parkplatzsuche.
Anreise: etwa 40 Minuten von Avignon und 20 Minuten von Cavaillon entfernt.
Mit dem Auto: Verlassen Sie die Autobahn A7 an der Ausfahrt Nr. 25 Cavaillon und folgen Sie anschließend der D15 in Richtung Gordes.
Mit dem Bus: Nehmen Sie ab Cavaillon die Linie 907 bis Coustellet und steigen Sie dort in die Linie 917 um. Informationen zum öffentlichen Verkehrsnetz ZOU! ansehen.
Parken: Rund um das Dorfzentrum stehen gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Parkmöglichkeiten in Gordes ansehen
Fortbewegung: Das historische Zentrum lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Während der Saison ist der Verkehr eingeschränkt.
Sehenswürdigkeiten in Gordes: Schloss von Gordes, Keller des Palais Saint-Firmin, Abtei von Sénanque, Village des Bories und Aussichtspunkt Rocher Bel-Air.
Aktivitäten in Gordes: an einer geführten Besichtigung teilnehmen, wandern oder Galerien und Künstlerateliers entdecken.
Gordes liegt im Département Vaucluse an den Ausläufern der Monts de Vaucluse, gegenüber dem Luberon-Massiv, und zählt zu den meistbesuchten Dörfern der Provence. Das Dorf gehört zu den Schönsten Dörfern Frankreichs im Luberon. Sein historisches Zentrum erstreckt sich rund um das Schloss und begeistert mit gepflasterten Gassen, Steinhäusern und weiten Ausblicken über das Calavon-Tal.
Was sollte man in Gordes besichtigen, wie viel Zeit sollte man einplanen und wo kann man parken? In diesem Reiseführer finden Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, eine Routempfehlung für einen Tagesausflug nach Gordes, praktische Informationen und unsere Tipps für Entdeckungen in der Umgebung.
Planen Sie Ihren Besuch in Gordes
Laden Sie unseren kostenlosen Touristenplan herunter, um das historische Zentrum zu erkunden, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Gordes zu finden und die schönsten Aussichtspunkte zu entdecken.
Ein Tag reicht aus, um das historische Zentrum von Gordes zu entdecken und eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten in der Umgebung zu besuchen. Mit dieser einfachen Route können Sie das Dorf ganz entspannt erkunden.
Am Morgen: Beginnen Sie am Aussichtspunkt Rocher Bel-Air
Genießen Sie den berühmten Blick auf Gordes und gehen Sie anschließend weiter in das Dorfzentrum.
Am späten Vormittag: Erkunden Sie das historische Zentrum
Schlendern Sie durch die engen Gassen, entdecken Sie den Place du Château und besichtigen Sie die Keller des Palais Saint-Firmin.
Zur Mittagszeit: Gönnen Sie sich eine Pause im Dorf
Nehmen Sie auf einer Terrasse Platz oder wählen Sie eines der empfehlenswerten Restaurants in Gordes.
Am Nachmittag: Wählen Sie eine Sehenswürdigkeit in der Umgebung
Besuchen Sie je nach Interesse die Abtei von Sénanque oder das Village des Bories. Oder entdecken Sie einfach beide Orte.

Unser Tipp für den Abend
Verlängern Sie Ihren Sommertag mit einer abendlichen Führung. Wenn die Hitze langsam nachlässt und in den Gassen wieder Ruhe einkehrt, zeigt sich Gordes von seiner besonders stimmungsvollen Seite: im Schein der Laternen und begleitet von den Geschichten Ihres Gästeführers.
Wie viel Zeit sollte man für Gordes einplanen? Planen Sie für das historische Zentrum etwa 2 bis 4 Stunden ein. Für einen zusätzlichen Besuch der Abtei von Sénanque oder des Village des Bories empfiehlt sich ein ganzer Tag.



5 gute Gründe für einen Besuch in Gordes
Schon bei Ihrer Ankunft erhebt sich die markante Silhouette von Gordes, das sich an seinen Felsvorsprung schmiegt, über dem Calavon-Tal.
Das Dorf lässt sich am besten zu Fuß erkunden: entlang gepflasterter Gassen, schmaler Durchgänge und traditioneller Steinhäuser. Rund um das Schloss wechseln sich kleine Plätze, Brunnen, Kunstgalerien und weite Ausblicke auf die Landschaften des Luberon ab. Im Herzen des Dorfes lädt der sonnige Platz neben dem Brunnen zu einer Pause ein und entfaltet dabei seinen besonderen Charme.
Nehmen Sie sich Zeit, die meistbesuchten Wege zu verlassen: Hinter einer niedrigen Steinmauer oder am Ende einer schmalen Gasse offenbart Gordes ruhigere Aussichtspunkte und zu jeder Tageszeit eine andere Atmosphäre.

Jede Jahreszeit zeigt Gordes von einer anderen Seite. Im Sommer ist das Dorf sehr gut besucht, während es sich im Frühling, Herbst und Winter in einer ruhigeren Atmosphäre entdecken lässt.
Außerhalb der Hauptsaison sorgen mildere Temperaturen und weniger Besucher dafür, dass Sie sich mehr Zeit nehmen können, um durch die Gassen zu schlendern, die Landschaft zu bewundern und das Kulturerbe von Gordes in Ruhe zu genießen.
Gordes kann das ganze Jahr über besucht werden, doch seine Atmosphäre verändert sich mit den Jahreszeiten. Im Sommer ist das Dorf lebhaft und stärker besucht, während es sich im Frühling, Herbst und Winter ruhiger erkunden lässt.
Im Frühling bedecken Wildblumen die umliegenden Felder und die milden Temperaturen laden dazu ein, die Bories zu entdecken – traditionelle Trockensteinhütten, die zum charakteristischen ländlichen Erbe der Region gehören.
Im Sommer erwacht das Dorf mit provenzalischen Märkten, sonnigen Terrassen und Kulturfestivals zum Leben. Die blühenden Lavendelfelder sind ein Erlebnis für Augen und Sinne.
Im Herbst leuchtet die Landschaft in warmen, kräftigen Farben. Weinberge, Eichen und Hügel bilden eine besonders reizvolle Kulisse für Spaziergänge und Fotografie.
Im Winter zeigt sich Gordes von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite. Wie eine provenzalische Weihnachtskrippe liegt das Dorf im sanften Licht und lädt zu einer besonders entspannten Entdeckung ein.

Hoch über dem Dorf gelegen, prägt dieses Wahrzeichen des Luberon Gordes bereits seit dem 11. Jahrhundert. Das als historisches Denkmal geschützte Schloss von Gordes vereint mittelalterliche Architektur mit Elementen der Renaissance. Heute beherbergt es Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen und bietet zugleich einen eindrucksvollen Blick über das Calavon-Tal.
Unter den Gassen des Dorfes verbirgt sich eine faszinierende unterirdische Welt. Die Keller des Palais Saint-Firmin bilden ein sorgfältig restauriertes Höhlensystem, in dem Ölmühlen, Zisternen und gewölbte Treppen zu sehen sind. Sie vermitteln einen wertvollen Einblick in die handwerkliche Vergangenheit von Gordes.


Eines der meistfotografierten Juwelen des Luberon. Die 1148 gegründete Abtei von Sénanque ist ein Zisterzienserkloster, das noch heute von Mönchen bewohnt wird. Sie kann das ganze Jahr über in einer friedlichen Umgebung besichtigt werden und ist im Sommer von Lavendelfeldern umgeben.
Nur wenige Minuten vom Zentrum von Gordes entfernt liegt das Dorf der Bories, das als historisches Denkmal geschützt ist. Es umfasst alte Trockensteinhütten, die ohne Mörtel errichtet wurden und ein einzigartiges Zeugnis der traditionellen provenzalischen Baukultur darstellen. Eine zeitlose Entdeckung mitten in der Garrigue.

Wo kann man Gordes am besten fotografieren?
Der Aussichtspunkt Rocher Bel-Air bietet einen der schönsten Blicke auf Gordes und seine eindrucksvoll an den Felsen geschmiegte Silhouette. Der leicht zugängliche Aussichtspunkt ist besonders am späten Nachmittag beliebt, wenn das Licht die Steinfassaden des Dorfes hervorhebt.
Wie wäre es, Ihre Entdeckung von Gordes inmitten der Natur fortzusetzen? Mehrere Wanderwege laden dazu ein, die Umgebung in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden.
Zwischen Garrigue, Trockensteinmauern und wilden Tälern lässt sich die Natur Schritt für Schritt entdecken. Die Routen bieten schöne Panoramablicke auf die Monts de Vaucluse und führen zuweilen an unerwarteten Zeugnissen des Kulturerbes vorbei.

Unser Tipp
Die Wanderung zum Col de Gordes
Dieser gut zugängliche Rundweg verbindet die Gassen des Dorfes mit den aussichtsreichen Höhen von Bel-Air. Der Weg führt vorbei an Trockensteinmauern, Garrigue, einem römisch inspirierten Oratorium und mehr als 100 Millionen Jahre alten geologischen Formationen. Eine abwechslungsreiche Entdeckung zwischen Natur, Kultur und Geschichte.
Natur und Erinnerung
Der Widerstandsweg von Gordes
Diese wildere Route durchquert die Schluchten der Sénancole und verbindet mehrere bekannte Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Sie führt bis zur Abtei von Sénanque, vorbei am Dorf der Bories und durch Orte, die von der Geschichte der französischen Résistance geprägt sind.
Lust auf frische Luft? Entdecken Sie alle Wanderungen rund um Gordes und erkunden Sie die Region auf eine andere Weise, fernab vom Trubel und im Rhythmus Ihrer Schritte.
Ein Besuch in Gordes lässt sich leicht mit weiteren Entdeckungen in den Landschaften der Monts de Vaucluse und des Luberon verbinden. Nur wenige Kilometer entfernt bieten die Abtei von Sénanque und das Dorf der Bories einen vertieften Einblick in das lokale Kulturerbe – zwischen zisterziensischer Architektur und traditionellen Trockensteinbauten.
Setzen Sie Ihre Entdeckungstour anschließend in Goult mit seinen ruhigen Gassen, an den Ockerfelsen von Roussillon, im hoch gelegenen Dorf Ménerbes oder in Oppède-le-Vieux fort, einem mittelalterlichen Dorf an den Hängen des Petit Luberon. Weiter nördlich bietet Fontaine-de-Vaucluse rund um die Quelle der Sorgue und ihre smaragdgrünen Gewässer eine ganz andere Atmosphäre.

Die Geschichte von Gordes zeigt sich in seiner Lage, seinem Schloss und den Tätigkeiten, die das Dorf geprägt haben. Der seit der Antike besiedelte und von Natur aus gut geschützte Ort entwickelte sich nach und nach rund um seinen Felsvorsprung.
Die Ursprünge von Gordes reichen bis in die gallorömische Zeit zurück. Im Mittelalter wurde der Felsvorsprung befestigt und das Dorf entwickelte sich rund um das Schloss, dessen Architektur bis heute mittelalterliche und Renaissance-Elemente vereint.
Im 17. und 18. Jahrhundert stützte sich die lokale Wirtschaft insbesondere auf die Herstellung von Olivenöl, die Seidenraupenzucht und verschiedene Handwerkszweige. Wie viele ländliche Dörfer erlebte Gordes im 19. Jahrhundert eine Abwanderung seiner Bevölkerung und anschließend die Folgen des Ersten Weltkriegs.
Im Luberon wurden Dörfer in höheren Lagen angelegt, um in Zeiten der Unsicherheit eine bessere Überwachung und einen wirksameren Schutz zu gewährleisten. Ab dem Mittelalter siedelten sich die Bewohner rund um befestigte Anlagen auf Felsvorsprüngen an. So entwickelte sich Gordes rund um sein Schloss, während auch andere Dörfer wie Oppède-le-Vieux natürlich geschützte Lagen einnahmen.
Der Ruf von Gordes beruht nicht allein auf seiner Architektur. Das Dorf besitzt zudem ein reiches kulturelles und künstlerisches Erbe, das von Kunstschaffenden geprägt wurde, die hier ein inspirierendes Licht, besondere Landschaften und eine einzigartige Atmosphäre fanden.
Seit den 1950er- und 1960er-Jahren trugen Künstler wie André Lhote, Marc Chagall und der Fotograf Willy Ronis zur kulturellen Ausstrahlung des Dorfes bei. Die Eröffnung des didaktischen Museums von Victor Vasarely im Schloss im Jahr 1970 sowie die späteren Ausstellungen zu Pol Mara festigten diese künstlerische Identität dauerhaft.
❤ Unser Favorit
Das Festival de Gordes – Les Soirées d’Été findet im Théâtre des Terrasses statt, einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort zwischen der Felswand und der Ebene des Luberon. In der Abenddämmerung entfalten sich Konzerte, Comedy und Live-Aufführungen vor einer eindrucksvollen mineralischen Kulisse mit Blick auf die Landschaft.

Sehenswürdigkeiten in Gordes
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Entdecken SieEreignisse in Gordes
Entdecken SieUnumgängliche Orte im Luberon
Entdecken Sie außergewöhnliche Dörfer, Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Landschaften in unserer provenzalischen Region. Der Luberon bietet Orte, die für Liebhaber der Provence ein Muss sind.
Rund um das Zentrum von Gordes stehen mehrere gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Die Stellplätze im Herzen des Dorfes sind begrenzt, insbesondere im Sommer und am Dienstagvormittag, wenn der Wochenmarkt stattfindet.
Praktische Informationen zum Parken
Sobald Sie Ihr Fahrzeug abgestellt haben, lässt sich das historische Zentrum bequem zu Fuß erkunden. Aktuelle Informationen zu Parkbedingungen, Gebühren und Zahlungsmodalitäten finden Sie auf der Parkplatzseite der Gemeinde Gordes.
Fotogalerie






Häufig gestellte Fragen
Wann ist die beste Zeit, um Gordes zu besuchen?
Der Frühling (April bis Juni) und der Herbst (September bis Oktober) sind ideale Zeiten, um Gordes zu besuchen. Die Temperaturen sind angenehm, die Natur zeigt sich farbenfroh und die Atmosphäre ist ruhig.
Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Gordes nicht verpassen?
Besuchen Sie unbedingt das Château de Gordes, die Abtei von Sénanque, das Dorf der Bories und die Keller des Palais Saint-Firmin. Auch der Aussichtspunkt Rocher Bel-Air bietet ein beeindruckendes Panorama.
Ist die Abtei von Sénanque das ganze Jahr über geöffnet?
Ja, die Abtei von Sénanque ist das ganze Jahr über geöffnet. Es werden Führungen angeboten, die Öffnungszeiten variieren je nach Saison. Die Lavendelblüte findet in der Regel im Juli statt.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch von Gordes einplanen?
Für einen ersten Eindruck reicht ein halber Tag aus. Wenn Sie die kulturellen Sehenswürdigkeiten erkunden, gemütlich essen und die Umgebung entdecken möchten, sollten Sie einen ganzen Tag einplanen.
Wo kann man in Gordes parken?
Das Parken ist täglich von 8 bis 19 Uhr kostenpflichtig (am Parkautomaten oder über die App PayByPhone). Rund um das Dorf gibt es sechs Parkplätze, darunter einen großen am Ortseingang (Place René Cassin), der für Wohnmobile und Busse reserviert ist.
30 Minuten sind mit Parkschein kostenlos. Tarife: 8 € bis 4 Stunden, 10 € bis 11 Uhr, 30 € für den ganzen Tag.
Wohnmobile müssen 200 Meter vom Zentrum entfernt parken (15 € / 24 Std.). Busse dürfen nicht ins Dorf fahren und müssen am Eingang parken.
In der Gemeinde gibt es außerdem neun blaue Zonen mit einer Parkdauer von 30 Minuten, Parkscheibe erforderlich.
Hinweis: Die Durchfahrt durch das Dorf wird am Dienstagmorgen wegen des Wochenmarkts nicht empfohlen.
Welche Dörfer sollte man rund um Gordes besuchen?
Rund um Gordes gibt es zahlreiche sehenswerte, charmante Dörfer. Besonders empfehlenswert sind: Roussillon mit seinen berühmten Ockerfelsen, Ménerbes mit authentischem Charme, Oppède-le-Vieux mit mittelalterlicher Atmosphäre sowie Bonnieux, das hoch über dem Tal thront. Etwas weiter südlich ist auch Lourmarin ein absolutes Highlight.
Diese Dörfer zählen zu den schönsten im Luberon und verbinden Geschichte, Natur und provenzalische Lebensart auf einzigartige Weise.
Wo kann man in Gordes mit Aussicht essen?
Mehrere Restaurants in Gordes bieten eine herrliche Aussicht auf das Tal des Luberon. Besonders bekannt sind:
Eine Reservierung wird insbesondere in der Hochsaison empfohlen.